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„Micro Moments“: Wie sie die bisherigen Regeln im Konsumentenverhalten verändern

Tipps & Hinweise

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Frank Scheibe
Mai 19, 2015

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Das Konsumentenverhalten hat sich innerhalb der letzten Jahre stetig verändert. Sogenannte „Micro-Moments“ haben den heutigen Kampf um Herzen, Köpfe und Portemonnaies für sich gewonnen. Es handelt sich hierbei um jene kleinen Momente, oft nur wenige Minuten lang, in denen potentielle Kunden und Konsumenten Präferenzen entwickeln, Entscheidungen treffen und ihr Konsumverhalten verändern.

Die Nutzung von Smartphones ist heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken, da sich diese kleinen Helfer zu einem unverzichtbaren Teil unseres täglichen Lebens entwickelt hat. Wir können diesen Wandel im Bezug auf die Nutzung von Medien – insbesondere die Nutzung von Smartphones – genau beobachten. Die bisherige Nutzung des Internets an einem fest installierten Computer hat sich zu einer permanenten Nutzung von Smartphones und Tablets verändert.

Es gibt nun Hunderte von diesen Momenten am Tag – sei es das Schreiben von Nachrichten mit dem Partner oder das Chatten mit Freunden über Social-Media-Kanäle.

Neben diesen Momenten, die zur Kommunikation genutzt werden, gibt es aber natürlich noch Momente, die andere Bedürfnisse decken – Dinge zu lernen, nachzuschlagen und zu entdecken, Produkte anzuschauen oder auch zu kaufen. Das sind die Momente, die wirklich zählen und die als „Micro-Moments“ bezeichnet werden. Denn durch sie verändert sich sowohl die Beziehung als auch das Verhalten zwischen Konsumenten und Marke.

„Micro-Moments“ tauchen auf, wenn reflexartig zum Gerät gegriffen wird – üblicherweise zum Smartphone. Ob zum Nachlesen, Suchen von Informationen, Schauen von Videos, oder zum Einkaufen. Diese Momente sind entscheidend, da der potentielle Kunde während dieser Zeit häufig Entscheidungen trifft. Hinzu kommt, dass die Erwartungen der Konsumenten an das Produkt in diesen Momenten deutlich höher sind als gewöhnlich.

Diese leistungsstarken kleinen Computer, die in unsere Hosentasche passen, haben uns trainiert, zu jeder von uns bestimmten Zeit von Unternehmen und Marken genau danach zu verlangen, was wir gerade suchen und brauchen.

Die folgenden Umfrageergebnisse verdeutlichen dies noch einmal:

  • Von Freizeitreisenden, welche angeben Smartphone-Nutzer zu sein, nutzen 69% ihr Gerät, um in freien Momenten nach Ideen für ihre Reise zu suchen. Diese freien Momente ergeben sich üblicherweise, während der Reisende in einer Schlange oder auf die nächste Bahn wartet. Fast die Hälfte dieser Reisenden bucht dann aber tatsächlich über ein ganz anderes Medium.
  • Von Smartphone-Nutzern suchen 91% nach Informationen, während sie gerade etwas anderes erledigen. [1]
  • Von Smartphone-Nutzern, nutzen 82% dieses um vor Ort im Geschäft zu entscheiden, welches Produkt sie kaufen. Einer von 10 entscheidet sich während dieses Prozesses für ein anderes Produkt.
  • Von Internet-Nutzern haben 69% angegeben, dass sowohl die Qualität und das Timing, als auch die Relevanz der Unternehmensaussage die Wahrnehmung der Kunden in Bezug auf eine Marke verändern. [2]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die erfolgreichen Marken von morgen diejenigen sein werden, die eine Strategie entwickeln, die Bedürfnisse ihrer Konsumenten in diesen „Micro-Moments“ zu erkennen und erfüllen zu können.

[1] Google/Ipsos, „The 2014 Traveler’s Road to Decision,“ June 2014.
[2] Google/Ipsos, “Consumers in the Micro-Moment,” March 2015.
 

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Frank Scheibe

Frank ist Experte für die Erlebnisbranche und berichtet über Zahlen, Fakten und Neuerungen auf dem bookingkit-Blog und dem bookingkit-Newsletter. Seine Lieblingsaktivitäten in der Freizeit sind Kids & Family, Sport und gutes Essen.

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